Evangelische
Gemeinde
Rheinau

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Neues vom Umweltteam

Alle haben sich daran gewöhnt, dass Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch oder Backwaren in ausreichenden Mengen von morgens bis abends in unseren Supermärkten verfügbar sind. Und oft haben wir zu viel und werfen weg. In Deutschland alleine in den Privat-Haushalten werden ca. 85 kg Essen pro Jahr weggeworfen oder in Euro ausgedrückt 235 € pro Person und Jahr landen in der Mülltonne. Oftmals wird zu schnell weggeworfen, obwohl die Lebensmittel noch genießbar sind.

Da macht es doch Sinn darüber nachzudenken, wieviel Mühe und auch Ressourcen notwendig sind, damit die Lebensmittel auf unseren Teller kommen. Das Wegwerfen von n u r 1 kg Brot entspricht einem Energieverbrauch einer Lampe, die 174 Stunden an ist und einem Wasserverbrauch von 1000 Liter für die Herstellung des Brotes. Für die Produktion von 1kg Rindfleisch werden insgesamt 15.000 Liter Wasser benötigt.

Doch was kann man dagegen tun? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie in Ihrem persönlichen Alltag leicht umsetzen können.

Mitnehmbeutel: Bieten Sie beim nächsten Fest an, übrig gebliebenes Essen in selbst mitgebrachten Behältnissen mit nach Hause zu nehmen.

Schnippeldisko: Fragen Sie beim nächsten Bauern nach „nicht perfektem“ Gemüse nach, es wird meistens aussortiert. Daraus lässt sich eine leckere Suppe kochen.

Äpfel mit unschönen Stellen, mehlig gewordene Birnen oder matschige Orangen bekommen bei uns trotzdem noch eine Chance: Wir mixen uns daraus einen köstlichen Smoothie!

Aus Äpfeln mit Druckstellen kann man auch ganz einfach ein Apfelmus machen: Äpfel waschen und kleinschnippeln, zusammen mit etwas Wasser, Zitronensaft, Zimt und eventuell Vanille in einen Topf geben, kurz aufkochen und abkühlen lassen. Das Apfelmus passt hervorragend auf Joghurt und Quark oder ins Müsli.

Suppenreste eignen sich hervorragend als Nudelsoße! Vom Vortag ist noch ein bisschen Suppe übrig geblieben, aber nicht mehr genug für eine Vorspeise? Schon hat man eine Pastasoße. Und wenn das nicht reicht, dann schnippeln Sie noch ein bisschen Gemüse rein und geben etwas Gemüsebrühe dazu!

Richtig lagern für mehr Frische, längere Haltbarkeit und besseren Geschmack.

Manche Obst- und Gemüsesorten sondern Reifegase wie z.B Ethylen ab. Andere Lebensmittel, die in der Nähe gelagert werden, reifen dadurch nach und verderben schneller. Auch im Kühlschrank. Daher z.B. Äpfel, Bananen, Tomaten, Pilze, Kartoffeln und Gurken getrennt zueinander und zu anderem Obst und Gemüse lagern.

Das MHD richtig lesen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Empfehlung des Herstellers und kein Wegwerfdatum. Ist dieses Datum überschritten, vertrauen Sie Ihren Sinnen, wenn Aussehen, Geschmack und Geruch in Ordnung sind, kann das Produkt noch verzehrt werden. Anders

ist es beim Verbrauchsdatum, ist dieses überschritten (meist bei Hackfleisch oder Geflügel), hilft nur wegwerfen.

Ein gedankenloser Umgang mit Lebensmitteln ist ethisch nicht vertretbar, das sollte man sich immer bewusst machen und das sollten wir auch unseren Kindern vorleben und sie für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren. Mit diesen Tipps machen Sie einen Anfang!

 

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