Evangelische
Gemeinde
Rheinau

Lieder zum Mitsingen, Zuhören oder einfach zum Träumen....

Monatslied für den November: +9 Blinde werde sehn, Lahme werden gehn

 

Kennen Sie den uralten Film „Die Wüste lebt“? So ganz dunkel kann ich mich an eine Szene daraus erinnern, wie sich nach einem Regen für kurze Zeit die  sandige, trockene, heiße Steppe in ein Blütenmeer verwandelt und alles zum Leben erwacht.

Dieses Bild habe ich vor Augen, wenn ich unser November-Monatslied singe.

Wenn das Blütenmeer nicht nur von kurzer Dauer wäre…

das wäre schön!

Das Lied verspricht uns lauter wunderbare Dinge. Blinde werden sehen, Lahme gehen, die Wüste wird blühen... Aber noch ist das eher ein Wunschtraum. Wir warten auf Gottes Wiederkehr. Dann, „wenn die Herrlichkeit des Herrn erscheint“, können wir damit rechnen. Dann kommt unsere verrückte Welt in Ordnung. Freuen wir uns darauf!

    Herzliche Grüße, Sybille Buchmann 

 

 

Monatslied für den Oktober: EG 445 Gott des Himmels und der Erden

 

In diesem Monat möchte ich Sie einladen, mit mir ein Morgenlied zu singen. Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt ist. Vielleicht kennen Sie die fünfte Strophe als Gebet: „Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort…“

Der Verfasser des Liedes, Heinrich Albert, hat sowohl den Text als auch die Melodie geschrieben. Es ist also ein Werk, das 1642 in „einem Guss“ entstanden ist. Heinrich Albert ist der Cousin des berühmten Heinrich Schütz. Er war der Lehrer von Albert.

Mit diesem Lied können wir Gott Danke sagen für Seine schützende Hand, für Sonne und Mond und -natürlich, es ist ja im Gesangbuch bei den Morgenliedern eingeordnet – für die behütete, gute Nacht.                                                                                       

Aber das Lied lenkt auch den Blick in die Zukunft, sogar bis zum Lebensende (in der 7. Strophe).        

Lassen Sie uns dieses eingängige Lied zusammen singen.

 Herzliche Grüße, Sybille Buchmann 

                                                                                                              

 

Monatslied für den September: EG 457, Der Tag ist seiner Höhe nah

 

Lassen Sie uns eine Pause im Tageslauf machen!

Dieses Lied lädt genau dazu ein. Innehalten. Abschalten. Auf sich hören. Auf Gott hören.

Im lauten Alltag verpasst man die wichtigen und kleinen Details, die das Leben ausmachen. Und man überhört ganz leicht die Stimme Gottes. Er ist nicht laut. Er muss nicht laut sein, um alles zu übertönen. Seine Stimme und sein Handeln, sein Segen wirken im Stillen und manchmal auch im Verborgenen.

Dieses Lied findet sich im Gesangbuch im Kapitel „Mittag und das täglich Brot“. Es kann als Tischgebet vor den Mahlzeiten gesungen werden. Sie sind die Entspannungs- und Ruheoasen im Tagesablauf.

Vielleicht mögen Sie dieses Lied genau zum Einstimmen auf so eine „Ruhezeit“ einmal singen.

 

 Herzliche Grüße, Sybille Buchmann  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monatslied für den August: EG 510, Freuet euch der schönen Erde

 

Auch im Sommermonat August habe ich nochmal ein Natur- und Loblied ausgewählt. Es gehört zu meinen am liebsten gesungenen Liedern.

Dieses Lied ist wie ein Gemälde:

Stellen Sie sich – gerne so richtig übertrieben und ganz nach Geschmack – ein romantisches Schloss vor. Sie betreten den Thronsaal. Er ist reich geschmückt und der Thron mit Baldachin erstrahlt in kräftigen Farben, richtig prunkvoll. Der König, ein gütiger und sorgender Herrscher, sitzt mit seinem weiten Umhang auf dem Thron. Seine Füße hat er auf einem kleinen Fußbänkchen ruhen. Dieser Schemel steht mit seinem Schmuck dem im Thronsaal und dem Thron selbst in nichts nach. Im Gegenteil: er ist sogar noch prächtiger anzusehen. Und das, obwohl es doch nur ein Schemel ist.

Ein wunderbares Bild, das man sich in allen Farben und Facetten ausmalen kann. Es verdeutlicht sehr schön, welch eine Ausstrahlung, welch ein herzliches, prachtvolles und doch gütiges Wesen unser Gott hat!

Stimmen Sie mit ein in den Lobgesang für Gottes Schöpfung!

  

  Herzliche Grüße, Sybille Buchmann        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monatslied für den Juli:  +106 Auf, Seele, Gott zu loben!

Liebe Gemeinde,

Der Sommer ist da! Oft ist es so warm, dass man gar keine Lust hat, sich zu bewegen oder sich irgendwie zu betätigen. In der Sonne liegen, mit einem kühlen Getränk und das ganze am besten in der Nähe von Wasser zum Abkühlen, das wäre in den heißen Tagen das Beste.

Aber lassen Sie uns mit diesem Lied doch einmal schauen, was um uns herum ist.

Der Himmel ist weit gespannt. Vielleicht sind ein paar Wolken am Himmel, sogenannte Schönwetterwolken. Im Lied heißen sie klangvoll „Wolkenwagen“. Dann gibt es da noch die „Windfittiche“. Ich stelle mir darunter einen leichten, kühlenden Luftzug vor. Er kommt in der Sommerhitze gerade recht.

In der zweiten Strophe wird vom Licht, das Gott entzündet hat, und vom Himmelsheer gesprochen. Das ist ja etwas besonders Schönes, den Sommerhimmel in der Nacht mit dem ganzen Himmelsheer zu beobachten. Vielleicht huscht auch eine Sternschnuppe über den Himmel?

Und wir können noch mehr entdecken: im Wald auf einer Lichtung ist eine kühlende Quelle, wunderbar erfrischend.

Für die dritte Strophe müssen wir früh morgens raus. In der Morgenkühle laufen wir barfuß durchs feuchte Gras… dazu der morgendliche Vogelgesang. So kann der Tag starten.

Jetzt fehlen nur noch unser Singen und Danken für die schöne und wohltuende Natur und ihren Schöpfer!

Stimmen Sie mit ein in den Lobgesang für Gottes Schöpfung!

  Herzliche Grüße, Sybille Buchmann              

 

 Verschiedene Interpreten und Chöre unserer Gemeinde laden ein:

>> viel Freude mit unserer Musik